Pulsdiagnose stellte in den Praxen aller Homöopathen des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts das wichtigste diagnostische Werkzeug überhaupt dar – und somit ganz selbstverständlich eine wesentliche Hilfe zur Arzneidifferenzierung und Verlaufseinschätzung.

Somit liegt es nahe, dieses Werkzeug, das inzwischen aus dem medizinischen Alltag so gut wie verschwunden ist, genauer anzuschauen. Und das birgt Überraschungen: Es zeigt sich, dass die westliche Pulslehre an Raffinesse den östlichen Traditionen kaum nachsteht.

Sie erweist sich als eine hohe Kunst, die in diesen Tiefen heute kaum noch bekannt ist – und die in abgekürzter Form in den Händen der Homöopathen von großer ganzheitlicher Aussagekraft ist. Und – überraschenderweise erweist sich Hahnemann als fundierter Kenner der westlichen Pulstradition in all ihren Schattierungen.

In diesem Workshop wollen wir einen Überblick zu diesem Thema erlangen und die wichtigsten – für die Arbeit mit dem Repertorium notwendigen – Pulsqualitäten erlernen und praktisch üben.

Ziel ist es, nach diesem Workshop-Tag in der Lage zu sein, markante Pulsqualitäten zu identifizieren, entsprechende Rubriken für Differentialdiagnosen anzuwenden – und gleichzeitig eine Ahnung zu bekommen, wie weit und wie tief dieses Thema reichen kann.

Der Workshop findet an vorläufig 2 Sonntagen statt und wird vorzugsweise zusammen gebucht:

  1. Sonntag am 17.06.2018  9:00 – 16:30 Uhr
  2. Sonntag am 02.09.2018  9:00 – 16:30 Uhr

Ein Workshop in traditionell westlicher Pulslehre ist ein Novum für alle Beteiligten. Manche Übungen sind bewährt, andere müssen jedoch erst in ihrer Brauchbarkeit und Relevanz erfahren werden.

Wir müssen, improvisieren, experimentieren, wir müssen neugierig sein, neue Wege suchen. Und gemeinsam um eine möglichst umfassende „Pulserfahrung“ ringen.

Um der experimentellen Natur Ausdruck zu verleihen, werden für diesen Workshop nur die organisatorischen Unkosten berechnet.

Kosten: CHF 65.- inkl. Mittagessen

Maximal 10 KursteilnehmerInnen